Blockhaus-Franzen
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Blockhaus-Franzen

Marion Franzen                                         Im Unterdorf 23-25                                    52393 Hürtgenwald/Vossenack  

Tel.:02429/901370 Fax.:02429/901371        Auto.:0172/2002422

Kontakt: info@blockhaus-franzen.de

       CASA in legno

In einer kleinen Gemeinde in der Eifel vermehrt sich das Blockhaus unaufhaltsam. Die Begeisterung für “la casa in legno”, das Haus aus Balken, und die Verbundenheit zu den italienischen Alpen und Südtirol lassen die Bauherren und -herrin nicht zögern.

Der Hürtgenwald im westlichen Rheinland ist ein geschichtsträchtiger Ort. Das große Waldgebiet beim Örtchen Hürtgen war eines der erbittertsten Kampfgebiete gegen Ende des 2. Weltkrieges. Hier wechselten die Fronten zwischen deutschen und amerikanischen Soldaten über Wochen. Ältere Einheimische können heute noch berichten, dass vom großen Waldbestand des Hürtgenwaldes im Frühjahr 1945 wenig übrig geblieben war, außer von Granat- und Bombeneinschlägen zersplitterte Stümpfe. Heute haben die Bäume im Hürtgenwald wieder ihr Maß erreicht, aber leider das in Deutschland bekannte Gardemaß wertloser Fichtenbestände. In Reih und Glied nach alter preußischer Manier wurde nach dem Krieg das Gebiet mit nicht heimischen Fichten wiederaufgeforstet. Holz, das für anspruchsvolle Nutzung wenig geeignet ist.

In dieser Region war Holzbau früher in Form von Eichenfachwerkhäusern weit verbreitet. Die Holzbauweise ist nie in Vergessenheit geraten und der aufgeschlossene Rheinländer steht dem Blockhaus absolut positiv gegenüber. Das man speziell in dieser Region große Begeisterung für Holzbauten hat, ist bewiesen. In der kleinen Gemeinde stehen heute 35 Blockhäuser aus Tiroler Fichtenholz. Wohl gemerkt, es handelt sich nicht um Tiroler-Häuser. Jedes der hier gebauten Modelle besitzt seine eigene Stilrichtung bzw. Bauform und basiert auf einer individuellen Planung. Gleich ist wohl der Lieferant aus Norditalien, der mit seiner Jahrzehnte lang währenden Erfahrung im Blockhausbau weltweite Bekanntheit erlangt hat. 1926 legte Josef Rubner in einem Sägewerk den Grundstein zu diesem Unternehmen, das heute in der dritten Generation von inzwischen über 10000 Holzhäusern aller Größen umfasst die Rubner-Gruppe eine Produktionsstätte für Schnittholz, Fenster und Türen, Leimbinder-Konstruktionen und ein Massivholzplattenwerk. Die Rubner-Gruppe beschäftigt heute über 700 Mitarbeiter, wovon 150 in der Hausproduktion  für den Markt in Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz Osteuropa und Fernost tätig sind.

Der Südtiroler Hersteller setzt bis heute bei seiner Bauweise auf den 90 bis 130 Millimeter starken, massiven oder verleimten Vierkantblock, außenseitig auch als halbrundes Profil erhältlich. Die sich überkreuzenden Blockelemente  werden im klassischen Verkämmungen verzapft.

Traditionell verarbeiten die Südtiroler Fichtenholz aus den Alpen in mehrschaliger Konstruktion. Viele sinnvolle Details wie Wetterschenkel, Tropfnasen oder Blechabdeckungen an außenliegenden Balken zählen zu den bewährten Lösungen.

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